Amulette und Talismane

Was ist der Unterschied? Talismane sind dem Volksglauben zufolge Glücksbringer. Wir kennen z.B. das 4-blättrige Kleeblatt, das Hufeisen, den Glückspfennig und die Hasenpfote als Glück bringend.

Deshalb ist es ein gutes Zeichen, wenn man einen Pfennig findet, für den Fall, dass man gerade darüber nachgedacht hat, wie man das Geld für die Erfüllung eines besonderen Wunsches zusammen kriegen soll. Stecke den Glückspfennig in die Tasche und es wird sich schon alles für den Erhalt der gewünschten Summe von selbst ergeben. Ein starker Glaube an diesen Sachverhalt tut natürlich sein Übriges.



Amulette sind zum Abwenden von Unglück gedacht. Während Talismane Glück anziehen, sollen Amulette den Träger schützen und aktiv Schädliches fernhalten. Deshalb müssen Amulette im Gegensatz zu Talismane eigens magisch aufgeladen bzw. geweiht werden, damit sie ihre Schutzfunktion erfüllen können.

Wie weiht man ein Amulett?

Hier gibt es sicher verschiedene Vorgehensweisen, je nach Vorlieben des Trägers. Ich weihe meine Amulette, indem ich sie 24 Stunden in Salz lege und anschließend 24 Stunden am Körper trage. Sie sind dann vollkommen mit meiner Aura gesättigt und können ihre magische Arbeit des Schutzes für mich persönlich ausführen. Sie sind sozusagen auf mich geeicht.

Die Bedeutung eines Amuletts ergibt sich aus seiner kulturellen Herkunft. Der indianische Traumfänger ist z. B. ein Amulett, das vor Albträumen schützen soll. Das Auge des Horus ist z.B. ein Amulett, das vor dem bösen Blick schützen soll. Das Kreuz der Tuareg soll z.B. vor Schwarzmagiern schützen. Um ein beliebiges Amulett für den eigenen Gebrauch zu nutzen, muss man jedoch nicht dem jeweiligen Kulturkreis angehören. Die Amulette tun ihre Dienste für jeden, für den sie geweiht werden, um ihrem vorherbestimmten Zweck nachzukommen. Aber auch hier ist die Erwartungshaltung des Trägers aufgrund seiner Erfahrung ganz sicher von Bedeutung.

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